Skifahrt 2018

Am Donnerstag, den 25.01.2018, haben wir uns alle abends vor der Schule getroffen und auf den Bus gewartet. Wir konnten es alle kaum erwarten, endlich loszufahren. Am Freitag sind wir dann sehr früh in Österreich vor unserem Hotel angekommen, haben unsere Koffer in einem Abstellraum verstaut und sind dann erstmal zum Frühstück gegangen. Nach dem Frühstück konnten wir in jeweils Dreiergruppen unsere Zimmer beziehen und uns erstmal etwas ausruhen. Zum Nachmittag haben wir unsere Ski-/ Snowboardausrüstung bekommen. Nach dem Abendbrot haben wir uns ein paar Vorträge, die wir ausarbeiten mussten, angehört. Danach gingen wir schlafen. Der nächste Tag startete wieder sehr früh, die Woche über gab es immer um 7:30 Uhr Frühstück. Nach dem Frühstück sind wir dann in voller Montur zum Bus, der 8:25 Uhr vor dem Hotel hielt und uns nach Oetz zur Gondel brachte. Als wir oben in Hochoetz mit der Gondel angekommen sind, haben wir unsere Sachen ins Depot gebracht und sind zu einer Stelle gegangen, wo wir uns für das Fahren aufwärmen konnten. Wir bildeten einen Kreis und der „Laurentiatanz“ begann. Nachdem wir alle warm waren, ging es in zwei Gruppen weiter; einmal die Anfänger, die von Frau S. und Frau K. betreut wurden und die Fortgeschrittenen, die von Herrn V. betreut worden sind. Die Anfänger beschäftigten sich mit dem Kennenlernen der Ski. Sie machten Gleichgewichtsübungen und lernten, wie man zügig in die Ski rein und wieder raus kommt, falls man mal auf der Piste hinfällt und die Ski am Hang wieder anziehen muss. Im weiteren Tagesverlauf haben sie sich mit zwei Skistellungen, „Pizza“ (Schneepflug) und „Pommes“ (Parallelstellung der Ski) beschäftigt. Die ersten beiden Runden der Fortgeschrittenen waren auf dem kleinen Hang, um erstmal wieder ins Fahren reinzukommen und um zu sehen, wie es klappt. Als alle durch waren, ging es auf den großen Hang, nach ganz oben auf die Piste. Die Gruppe bestand insgesamt aus sechs Leuten, zwei Snowboarder und vier Skifahrer. Zwischendurch gab es Mittagessen auf der Panorama-Alm. Die Anfänger haben sich nach dem Mittag an den ersten Kurven im Schneepflug probiert. Herr Viehstädt schaute sich bei den Fortgeschrittenen währenddessen weiter die Techniken an. Der Tag ging zu Ende und wir machten uns alle wieder auf den Weg zurück ins Hotel, wo es dann ein ausgewogenes Abendbrot gab. Danach nochmal ein paar Vorträge, etwas Abendprogramm und dann Nachtruhe.

Der dritte Tag begann wieder um 7:30 Uhr, allerdings haben wir ab diesem Tag immer schon um 8:15 Uhr den Bus genommen, den zu aller Überraschung nicht einer in der kompletten Woche verpasst hatte. Oben auf dem Berg gab es wieder eine kurze Aufwärmung und dann hieß es ran an die Ski/ Boards und los. Am Vormittag haben sich die Fortgeschrittenen nochmal an die Verfeinerung des PGS (Paralleler Grundschwung) gemacht und die Boarder sollten sich an dem Switch fahren (anderer Fuß vorne) üben (sehr sehr schwer). Zwischendurch wurde ein 30-minütiges Freifahren erlaubt. In dieser Zeit war die Aufgabe eine Synchronchoreographie auf die Beine zu stellen, die am Ende der Woche benotet worden ist. Die Anfänger haben sich in dieser Zeit weiter mit dem Erlernen des Kurvenfahrens beschäftigt, was nicht leicht war und deshalb öfter jemand hinfiel. Dann war auch schon die verdiente Mittagspause. Am Nachmittag ging es bei den Fortgeschrittenen mit der Übung von Kurz- und Langschwüngen weiter. Die Anfänger wurden in zwei Gruppen geteilt. Bei Schülern, bei denen das Kurvenfahren schon besser klappte, durften auf die andere Seite des kleinen Liftes, wo es ein bisschen steiler war, um sich dort auszuprobieren. Wer noch Schwierigkeiten hatte, blieb auf der anderen Seite und übte weiter. Dann war der Tag auf der Piste auch schon wieder rum und es ging runter nach Oetz und wieder mit dem Bus zu unserem Hotel. Nach dem Abendbrot gab es die letzten Vorträge zu hören und danach entschieden wir uns dazu, Werwolf zu spielen, was so einen Spaß gemacht hat, dass es zum täglichen Abendprogramm wurde.

Am Vormittag des nächsten Tages machten sich die Fortgeschrittenen auf den Weg, um neue Pisten zu erkunden. Dabei wurde die Carving-Technik geübt und die Snowboarder arbeiteten weiter an der Synchron-Choreo. Die Anfänger übten weiter das Kurvenfahren, immer mehr konnten auf die andere Seite des Liftes. Es waren schon große Fortschritte zu sehen. Nach einem ausgewogenem Mittagessen ging es für die Fortgeschrittenen in eine nebengelegene Pistenlandschaft namens Balbach, wo sich damit beschäftigt wurde, die Pisten kennenzulernen und weiter das Synchronfahren zu üben. Die Anfänger fingen an, eine weitere Piste kennenzulernen, die mit der Farbe blau gekennzeichnet war.

Es gibt drei verschiedene Pistenkennzeichnungen, blau steht für leicht, rot für mittel und schwarz für schwer.

Danach wurden die Sachen ins Depot gebracht und es ging wieder runter.

Der nächste Tag verlief für die Fortgeschrittenen anfangs sehr entspannt. Es wurde den ganzen Vormittag am Synchronfahren geübt, da Herr V. etwas bei den Anfängern aushalf. Die Anfänger waren fast alle auf dem neuen Hang, um das Kurvenfahren für den Nachmittag zu üben, denn es gab eine Überraschung. Am Nachmittag machten nämlich alle zusammen eine Talabfahrt, wodurch nun auch alle Anfänger eine rote Piste gefahren sind. Die Fortgeschrittenen wurden mit der Aufgabe betraut, die gefallenen Anfänger wieder aufzusammeln und bei Bedarf auch Techniktipps zu geben. Alle hatten bei der Abfahrt viel Spaß.

Der nächste Tag begann wie immer sehr früh, zur Aufwärmung spielten wir erstmals Rugby, der Spaß war vorprogrammiert. Als Ball benutzten wir einen Handschuh. Die Anfänger fingen danach an, neue Pisten zu erkunden, was neue Schwierigkeiten, aber auch neue Erfahrungen hervorbrachte. Es wurde angefangen, den parallelen Grundschwung zu erlernen, dafür wurden verschiedene Übungen gemacht wie z.B. beim Fahren ein Bein zu heben. Für die Fortgeschrittenen stand wieder das Üben der zwei praktischen Prüfungen an. Die eine Prüfung war das Synchronfahren und bei der anderen wurde bei jedem Einzelnen auf die Technik beim Fahren geschaut. Nach dem Mittag ging es dann mit allen zusammen rüber nach Balbach. Nach dem Abendbrot stand ein Theorietest auf dem Plan und für die Mädels und ein paar Jungs danach der Bachelor. Mit den Snacks und gemütlichen Plätzen war es trotz des Testes ein gelungener Abend.

Am nächsten Tag standen für alle die praktischen Prüfungen auf dem Plan. Der letzte Tag und es schneite erstmals; die ganze Woche davor war nur Sonnenschein und blauer Himmel gewesen. Nach den praktischen Prüfungen durften wir entspannt freifahren. Zum Nachmittag hin lag so viel Schnee, dass es für einige mit den Schneebedingungen zu anstrengend wurde, für die Snowboarder allerdings war es die Traumlandschaft aus Schnee. Manche der Skifahrer machten sich auf dem Weg zum Depot, die Meisten fuhren aber weiter. Für die, die geblieben sind, hieß es dann „letzte Runde Rugby“ und eine ordentliche Schneeballschlacht. Als Fazit kann man nur sagen, dass es eine sehr gelungene Fahrt war und wir viel Spaß hatten.

Isabella H. und Nathalie B.