Sozialkunde in der Integrierten Berufsausbildungsvorbereitung (IBA)

Grundlage für das Fach Sozialkunde in den IBA-Klassen ist der Rahmenlehrplan für den Bildungsgang Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung (IBA); hier der Berufsfeldübergreifende Unterricht im Fach Wirtschafts- und Sozialkunde, gültig seit dem Schuljahr 2020/21.

Auszug aus dem Plan: „Die Schülerinnen und Schüler erwerben im Fach Wirtschafts- und Sozialkunde individuelle fachliche und überfachliche Kompetenzen durch abwechslungsreich gestaltete Aneignungs- und Erfahrungsprozesse in sozialen Zusammenhängen. Auf deren Basis können sie ihr Handeln reflektieren und Erlebtes bewerten sowie ihr künftiges Verhalten danach ausrichten. Die Orientierungsfähigkeit sowie weitere Personalkompetenzen sind sowohl für das schulische als auch das betriebliche Umfeld unabdingbar. Der Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler erfolgt in zwei zentralen Bereichen: Wirtschaftskunde sowie Sozialkunde. Dies trägt auch dazu bei, eine bewusste und kompetente Haltung für den weiteren Lernweg in Ausbildung und Beschäftigung auszuprägen.“

Die Planung des berufsvorbereitenden Unterrichts im Fach Wirtschafts- und Sozialkunde ist in vier Kompetenzbereiche gegliedert: 

  1. Interessen in Beruf, Betrieb und Schule verantwortlich wahrnehmen,
  2. Grundlagen der sozialen Sicherung verstehen und auf Zukunftsfähigkeit überprüfen,
  3. nach demokratischen Grundprinzipien handeln,
  4. verantwortlich in Gesellschaft und Berufsleben handeln.

Im Fachbereich wird aktuell ein schulinterner Stoffverteilungsplan erarbeitet. Er ist das Ergebnis intensiver Abstimmungen mit den betroffenen Lernfeldern und Fachbereichen und wird laufend aktualisiert.  

Das Fach wird in diesem Bildungsgang in zwei Wochenstunden unterrichtet.

 

Auf eine kritische Urteilsfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Bereitschaft zu politischem und gesellschaftlichem Engagement wird großen Wert gelegt. Da bestimmte Schlüsselqualifikationen im Berufsleben und im allgemeinen gesellschaftlichen Umfeld eine immer größere Bedeutung gewinnen, werden diese insbesondere im Fach Sozialkunde durch soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, eigenständige Problemlösung und verantwortliches Handeln gefördert. Der kompetenzorientierte Unterricht denkt insoweit immer auch weitere Fähigkeiten & Fertigkeiten mit, so z.B. die Schulung der Methodenkompetenz. Mögliche methodische Ansätze sind:

Þ   Karikaturen und Statistiken deuten,

Þ   Textanalyse und Lesemethoden,

Þ   Argumentation und Meinungsbildung,

Þ   die Arbeit in Projekten,

Þ   die Sprachförderung.

 

Exkursionen zu politischen Schauplätzen sind Teil des Lernangebots. Daneben können unsere Schüler/innen viele weitere Angebote nutzen (Besuch der Gedenkstätte in Hohenschönhausen, Topographie des Terrors, Haus Kreisau, Schwarzkopf-Stiftung, EU-Kompaktkurs, Projekte anlässlich von Wahlen, Bildungsurlaub in Flecken Zechlin, Exkursion zum RBB und vieles andere). 

-> Siehe auch Europa-Aktivitäten des Fachbereichs.