Neue Wege in der Holocaust-Education

Um die Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit zu fördern, die sich mit dem Holocaust auseinandersetzt, suchte die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie nach Schulen und Lehrkräften, die an einer Fortbildung in Israel/Yad Vashem sowie einer langfristigen Arbeit an dem Thema interessiert sind. Da wir unsere Arbeit in diesem Bereich ausbauen wollen und bereits einige Ideen generiert haben, hat sich Frau Krüger im Namen der Hans-Litten-Schule für diese Fortbildung beworben.  Obwohl eine Berücksichtigung aufgrund der hohen Nachfrage nicht möglich war, erhielt Frau Krüger eine Einladung zu einem Netzwerktreffen, dass von der Senatsverwaltung und dem Haus der Wannseekonferenz durchgeführt wurde.

In der ersten Hälfte gab es für die Teilnehmer*innen eine Führung durch die Ausstellung. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Umgang mit der Geschichte des Holocaust in Israel und die daraus resultierenden Unterschieden zur deutschen Perspektive. Im zweiten Teil tauschte man sich in einer sehr angenehmen Runde über bestehende und anstehende Projekte aus, gab sich gegenseitig Tipps und informierte sich. Herr Dr. Brendebach, Fachreferent für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer und Politische Bildung, stand allen als Ratgeber zur Seite und war sehr interessiert an den vielfältigen Projekten, die bereits an den Schulen Berlins umgesetzt werden. Abschließend sammelte die Gruppe noch Ideen, wie die Senatsverwaltung die engagierten Kolleg*innen weiterhin unterstützen könnte.

Auch in der kommenden Bewerbungsrunde wird die Hans-Litten-Schule wieder vertreten sein. Und sollte es erneut nicht mit einem Platz klappen, gilt noch immer: Aller guten Dinge sind drei!

Charlene K.