Der amerikanische Blick auf Europa (7)

Gegenstand unseres PW-Unterrichts im 2. Halbjahr der Einführungsphase am beruflichen Gymnasium ist ein Ländervergleich USA – Deutschland. Nachdem wir uns im ersten Halbjahr wesentliche Merkmale des deutschen Wahlsystems, in Form eines Unterrichtsprojektes, erarbeitet hatten, analysieren wir gegenwärtig schwerpunktmäßig das amerikanische Wahlsystem im Allgemeinen und den Wahlkampf Obamas im Besonderen.

Überrascht und erfreut reagierten wir auf das Angebot unseres PW-Lehrers, an einer Diskussionsveranstaltung mit dem US-amerikanischen Botschafter, Herrn John B. Emerson, zum Thema: „Der amerikanische Blick auf Europa“ teilzunehmen

Die Veranstaltung fand am 10. Februar 2014 um 18.00 Uhr im repräsentativen Atrium des Allianz-Forums statt, wurde von der Schwarzkopf-Stiftung organisiert und hat mir sehr gut gefallen. Vor ca. 250 Jugendlichen referierte der Botschafter John B. Emerson in Englisch u. a. über das momentane Verhältnis zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten.

Schwerpunkte seiner einführenden Worte waren unter anderem:

• Die USA und die EU sind traditionell enge strategische Partner.

• Derzeit verhandeln sie über ein transatlantisches Freihandelsabkommen.

• Berichte über eine Überwachung europäischer Institutionen, Staatsoberhäupter und Bürger durch die NSA haben die Beziehungen auf eine harte Probe gestellt.

Anschließend hatten wir die Gelegenheit, an einer Diskussionsrunde mit Herrn John B. Emerson teilzunehmen. Es gab sehr viele und vor allem auch sehr kritische Fragen aus dem Publikum. Botschafter Emerson hat uns diesbezüglich den gegenwärtigen Standpunkt der Regierung, z. B. zum Thema Edward Snowden dargelegt. Trotz des nahenden Endes der Veranstaltung gab er sich große Mühe, alle Fragen zu beantworten.

Fazit: Es war ein sehr informatives Ereignis. Unser Dank gilt den Veranstaltern und natürlich dem Botschafter für diesen praxisorientierten Unterricht.

Bericht von N. M. Klasse E 33