Die Suchtprävention am OSZ-Recht

 

Ziel der Suchtprävention ist die vertrauliche Beratung von Schülern, die Drogen- oder Alkoholprobleme haben.

Die Schüler können sich über mögliche Therapien und Entzugsmöglichkeiten beraten lassen.

Zudem erhalten sie Unterstützung bei der Bewältigung des Schulalltages.

Der zuständige Lehrer ist Herr Rosenthal, der im Allgemeinen im Kunstraum (2428) und Freitags von 9.30-10.30 im Beratungsraum (3013b) anzutreffen ist.

 

Mit jeder weiteren Pille kommst du dem Tod ein Stück entgegen! Entwurf von Viktoria Stein
Glück kann man nicht trinken! Design von Janina Juraschka
Kenn deine Grenzen! Grafik von Raika Reuschke

Projekte

Big Tobacco: In Kooperation mit Blue 21 e.V. gab es nun schon zwei Jahre in Folge das „Big Tobacco-Projekt“ an dem sich zahlreiche Schüler aller Abteilungen beteiligten.

Ziel des Projekts ist es über die menschenverachtende Tabakproduktion aufzuklären und ein Bewusstsein darüber zu schaffen, was wirklich hinter einer Schachtel Zigaretten steckt.

 

„Mehr als 80% des weltweit gehandelten Tabaks kommen aus dem Globalen Süden. Der Anbau des „Braunen Goldes“ geht mit unmittelbarer Armut, Krankheiten und der Zerstörung von Tropenwäldern einher.“  (DVD: Big Tobacco: Profits & Lies, Tabakanbau im Globalen Süden)

 

In der Cafeteria wurden im Rahmen des Projekts mehrere Plakate ausgestellt, die zahlreiche Informationen über die Tabakproduktion gaben. Die Plakate weckten mit ihren teils schockierenden Bildern die Aufmerksamkeit aller Schüler für das Projekt. Im Unterricht fanden dazu an die dreißig Workshops statt, die bei den Schülern größtenteils eine positive Resonanz fanden.

 

Weitere Informationen unter: http://www.blue21.de/PDF/profit_lies_broschuere-web.pdf

Projekte zur Schulgestaltung

Um das Gemeinschaftsgefühl der Schüler zu stärken wurde ein Wettbewerb über die Neugestaltung der Schule ins Leben gerufen.

Schüler konnten beim Schulentwicklungsteam „aktives Schulleben“ Vorschläge einreichen, die dann von einem Gremium aus Lehrern und Schülern (SV-Vertreter) ausgewertet wurden. Zurzeit werden die drei besten Vorschläge umgesetzt.

Erwartungen der Schüler an die Suchtprävention

„Ich habe bisher immer nur das Schild am Beratungsraum gesehen, ansonsten aber noch nie etwas von der Suchtprävention mitbekommen. Ich wüsste auch nicht genau was die Suchtprävention eigentlich macht.“

(L. Richter 12.Klasse)

 

„Bisher hat man die Suchtprävention im Schulalltag kaum wahrgenommen. Unter Prävention stelle ich mir allerdings vorbeugende Beratung über Risiken und Folgen von zu hohem Drogen oder Alkoholkonsum vor.

Schön wäre zum Beispiel ein Drogenpräventionsprojekt oder eine Beratungsstunde an der alle Elftklässler teilnehmen müssen.

Wenn man ein auf die Schüler angepasstes Programm entwickelt wäre dies bestimmt sinnvoll und würde die Suchtprävention auch bekannter machen.

Denn viele Schüler wissen gar nicht, dass es diese Beratungsmöglichkeit gibt.“

(R. Reuschke 13. Klasse)