Brandschutzübung mit Rettungstuch, Bericht der Klasse BK 111

Bericht von Rümeysa Güney aus der Klasse BK111

"Unsere Rechnungswesen-Lehrerin (und Brandschutzbeauftragte) Frau Lüders- Klein zeigte uns, wie im Notfall verletzte Menschen oder Menschen mit Behinderung mit Hilfe eines Tragetuches aus dem Gebäude gerettet werden.

Man sollte den Verletzten sanft auf das Tuch legen, zuerst mit dem Unterkörper (siehe Bild). Das Rettungstuch hat sechs Griffe. Wichtig ist, dass immer zwei Personen die Griffe am Anfang und am Ende des Tuches, also wo Kopf und Füße platziert werden, halten. Wiegt der Verletzte mehr als Normalgewichtige, sollten alle Griffe besetzt werden. Doch wiegt der Verletzte weniger, können sich vier bis fünf Menschen an den Griffen verteilen, sodass das Tragen leichter ist. In der Mitte ist der Körper schwerer als am Kopf- bzw. Fußteil.

Wir haben verschiedene Tests gemacht, erst den Gang entlang und danach die Treppe hinunter. Die leichteste Person aus der Klasse durfte sich zuerst auf das Tragetuch legen. Das Tuch wurde gleichzeitig von den Tragenden angehoben. Sie mussten versuchen im gleichen Tempo zu bleiben und darauf achten, dass der Kopf höher als die Füße ist. Fast jeder Schüler konnte erleben, wie es ist getragen zu werden (siehe Bilder).

Die Brandschutzübung ist wichtig für unseren Alltag. Gemäß § 4 Abs. 4 der Arbeitsstättenverordnung hat der Arbeitgeber einen Flucht- und Rettungsplan aufzustellen, wenn Lage, Ausdehnung und Art der Benutzung der Arbeitsstätte dies erfordern. Der Plan ist an geeigneten Stellen in der Arbeitsstätte auszulegen oder auszuhängen. In angemessenen Zeitabständen ist entsprechend dieses Planes zu üben."