Die BK12 zur Betriebsbesichtigung bei Herlitz

Im Konferenzraum
Sicher ist sicher: BK12 in Warnwesten

Am 08.04.2011 war es soweit, wir hatten einen Termin bei der Firma Herlitz in Falkensee direkt hinter der Stadtgrenze von Berlin-Spandau.

Nachdem wir nun an der Pforte von unserem „Guide“ empfangen wurden, ging es erstmal in einen großen Konferenzraum. Wir erfuhren einiges zu der wechselvollen Geschichte der Firma Herlitz. So erfuhren wir, dass die Firma schon 1904 von Carl Herlitz in Berlin gegründet wurde, sehr schnell erfolgreich war und auch international tägig wurde. Verschwiegen wurde aber auch nicht, dass Herlitz zwischenzeitlich auch mal Insolvenz anmelden musste, aber auch diese schwierige Phase gut überstanden hat.

So, nun aber wollten wir endlich in die großen Werks- und Lagerhallen hineinschauen. Wir wurden zunächst über die Gefahren und Vorschriften aufgeklärt, z. B. auf Gabelstapler achten, nicht in laufende Maschinen greifen, nicht fotografieren usw. Jetzt noch die gelben Sicherheitswesten an, damit wir nicht übersehen werden, und ein Blick auf die Schuhe, da hohe Stöckelabsätze auf den vielen Gitterböden gefährlich sind, und los ging’s.

Als erstes gingen wir in die Produktion. Dort sahen wie riesige Papierrollen als Rohstoff für die Zeichen- und Spiralblöcke, die hier mit großen Maschinen überwiegend maschinell hergestellt werden. Vorher im Unterricht wurde ja schon über Fertigungsverfahren und Fertigungsorganisation gesprochen, hier konnte man das Gelernte live erleben, was natürlich viel beeindruckender war.

Danach ging es in eine Halle, in der Stifte, Minen, Radiergummis etc. für den Handel verpackt wurden. Die meisten dieser Produkte stellt Herlitz nicht selbst her, sondern kauft sie in großen Mengen und packt sie regalfertig für den Einzelhandel ein, z. B. 3 Bleistifte und ein Radiergummi in einer Plastikverpackung zum Aufhängen, wie sie bestimmt jeder schon mal im Laden gesehen hat. Herlitz ist mittlerweile überwiegend zum Handelsbetrieb geworden, wurde uns erzählt.

Im Unterricht wurde auch das Thema Lager behandelt. Auch wenn jeder irgendwie eine Vorstellung von einem Lager hat, waren alle ergriffen, als wir das riesige Hochregallager von innen sahen. Wir sahen Laufbänder und so eine Art Aufzüge, die die Artikel in Metallboxen transportieren. Alles läuft wie von Geisterhand, man sieht keine Menschen zwischen den Regalen, alles ist computergesteuert. Dies war sicherlich der Höhepunkt der Besichtigung.

Zum Schluss konnten im Konferenzraum Fragen gestellt werden, die geduldig beantwortet wurden. Und es gab zum Abschied für jeden eine Herlitz-Tüte, gefüllt mit ein paar Kleinigkeiten für den Schulalltag.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Fa. Herlitz, dass sie uns diese gelungene Besichtigung ermöglicht hat.