Zukunftstour im Radialsystem

Die E-51 am 21. April 2016 auf Exkursion zur Zukunftstour im Radialsystem

Die Schülerinnen und Schüler haben am 21. April an der Veranstaltung „Zukunfts-tour/Berlin“, veranstaltet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, teilgenommen.

Die Schüler/Innen konnten sich in verschiedenen Workshops mit unterschiedlichsten Themen wie z.B. „Gestaltung der Stadt der Zukunft“ oder „Nutzung von Ackerfläche“ beschäftigen.. In dem Workshop „Wie viel Acker braucht der Mensch?“ wurde veranschaulicht, wie viel qm Acker man für die Herstellung von verschiedenen Gerichten wie z.B. einem Schnitzel, Steak, Schinkenbaguette oder einem kg Müsli benötigt. Kagan stellt fest, „dass für die Haltung von Schweinen die meiste Ackerfläche benötigt wird“ und somit der Herstellung anderer Lebensmittel Ackerfläche raubt. Yemli schreibt über den von ihr besuchten Workshop „Geflüchtete in Berlin“, dass „jeder von uns wirklich gute Ideen hatte, wie man Flüchtlingen weiter helfen könne…“ Außerdem ging es um die Fluchtursachen. Dazu schreibt Yemli: „Die meisten fliehen wegen Krieg, Armut, Arbeitslosigkeit oder Gewalt… Vor allem hatte man schon etwas Vorkenntnisse, da dieses Thema weltweit aktuell ist und jeder davon betroffen ist. Gerade wir als Bürger sollten uns mit diesem Thema befassen, um uns unser eigenes Bild von Flüchtlingen zu machen, um Vorurteile, die im Raum stehen, abzubauen.“

In der zentralen Halle gab es des Weiteren verschiedene Lernstationen, an denen man über „interessante Themen der aktuellen Flüchtlingspolitik, Verteilung der Rohstoffe und des Geldes auf der Welt“ (Lennart) informiert wurde. An einem Stand wurde Spielzeug gezeigt, das aus Abfallprodukten wie „alten Flipflops“ hergestellt wurde.

In der anschließenden Politikarena mit Experten aus verschiedenen Start Ups Unternehmen wurden „neueste Erfindungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Afrika vorgestellt“ (Robin). Darunter befand sich die Idee und Umsetzung einer Solartafel, entwickelt von dem Unternehmen Mobisol, die Haushalte in Afrika elektrifiziert und somit u.a. mit Licht, Mobilfunk und Internetanschluss versorgt. Damit wird den Afrikanern mit Handy oder Smartphone, ca. 70% besitzen dieses, der Zugang zur Kommunikation ermöglicht. Eine, vielleicht sogar die wichtigste, „Infrastrukturmaßnahme“ auf diesem Kontinent!

Sophie schreibt, dass sie ‚“ein paar Dinge über Nachhaltigkeit und Politik gelernt habe. Es war ein interessanter und schöner Tag“.

 

Für den Inhalt ist Frau Albrecht-Richter, Fachlehrerin Wirtschaft (OG), verantwortlich.