Unternehmer treffen Gymnasiasten am OSZ Recht - Teilnehmerbericht

 

Vorbemerkung:
Das Projekt "Schülerinnen begegnen Unternehmerinnen & Schüler begegnen Unternehmern" wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert und vom Steinbeis-Innovationszentrum Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim konzipiert und durchgeführt. Durch direkten und persönlichen Kontakt von Unternehmern zu Schülern und Unternehmerinnen zu Schülerinnen unserer gymnasialen Oberstufe am OSZ Recht soll Verständnis-, Frage- und Diskussionsspielraum, sowie ein realer Einblick in die Unternehmenswelt geboten werden.


Bericht von Julius Dadon (Gymnasium am OSZ Recht)
Schüler des Leistungskurses Wirtschaft 

Unternehmer treffen Schüler ist eine Initiative der Steinbeis Gruppe (Anm. der Red.: Details siehe oben unter "Vorbemerkung"), welche durch direkten und persönlichen Kontakt von Unternehmern zu Schülern und Unternehmerinnen zu Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe Verständnis-Frage-und Diskussionsspielraum sowie den Schülern einen Einblick in die Unternehmerwelt bieten soll.

Die Veranstaltung, welche am 23.01.2013 am OSZ Recht Berlin stattfand, war ein voller Erfolg, soviel vorweg. Auch wenn dies eigentlich schon die beste Zusammenfassung des Ereignisses war, so möchte ich doch ein wenig detaillierter eine Veranstaltung beschreiben, die es so nicht allzu oft gibt.

Das OSZ Recht punktet sehr gerne mit außergewöhnlichen und praxisnahen Veranstaltungen bezüglich der Wirtschafts-und Politwelt. So werden Schülern durch persönliche Kontakte eines unser Lehrer, nämlich Herrn Leuschner, immer wieder Möglichkeiten geboten an mitunter sogar großen und renommierten Fachveranstaltungen und Diskussionsplenen teilzunehmen. In der Schule werden Siegerehrungen und Karriereberatungsmessen abgehalten, eine Kooperation der Schule zusammen mit der Sparkasse lässt diese zwar nicht als Einzigen, dafür aber als Hauptveranstalter dieser erscheinen. Karrieren in der Selbigen wurden schon von so manchen Schülern angestrebt und auch durchgesetzt.

Manche der Veranstaltungen sind auch nicht nur eine super Erfahrung, sondern auch ein Zertifikat im Lebenslauf, und dass macht sich bekanntlich nie schlecht. Und sicherlich werden auch die Erfahrungen die man bei den von den Lehrern und der Schule veranstalteten oder organisierten Ereignissen dazu beitragen, dass man später erfolgreicher durch die Berufswelt geht.

Eines dieser Ereignisse war jenes am 23.01.2013, denn es hat Einblicke in eine sonst nicht sehr greifbare Welt gegeben, die der Unternehmensgründung und -führung. Die Treffen der Schüler mit dem Unternehmer und der Schülerinnen mit der Unternehmerin hatten einen Zeitrahmen von einer Stunde. Die Schüler und Schülerinnen bereiteten zu einer vorgegebenen Themenliste Fragen vor und diese wurden dann gesammelt und zusammengetragen.

Eigentlich war geplant diese nach Plan zu stellen und „dem Protokoll gerecht" zu handeln. Aber da hat man die Rechnung ohne Herrn Sykora gemacht, Mitbegründer von „Mister Spex", einem Online-Brillenanbieter, z. B. bekannt aus dem Fernsehen. Denn dieser hat, ihm sei es verziehen, das geplante System schon durch das Nehmen seiner Autorität zu Nichte gemacht, da ein siezen für ihn nicht angemessen erschien, und er die ganze Veranstaltung im „du" abzuhalten ersuchte.

Mein Partner, Joschka Laird, und Ich übernahmen die Moderation des Treffens, was sich weniger als Planarbeit sondern mehr als spaßige Improvisation erwies. Die Stimmung während der ganzen Veranstaltung war entspannt, locker und witzig. Herr Sykora, den wir nun verpflichtet waren Björn zu nennen, beantwortete die Fragen nicht so sehr regelkonform und weitete seine Antworten ganz gerne aus, was aber der ganzen Veranstaltung dann wohl noch den letzten und richtigen Schliff verlieh. Denn es wurde eher ein angenehmes Beieinandersitzen mit Kaffee, wobei für Kaffee leider nicht gesorgt war.

Man fühlte sich eben nicht als säße man in der Schule, sondern viel mehr in einem Geschäftsraum und nehme an einer Informationskonferenz teil, eine wirklich tolle Erfahrung. Björn beantwortete alle Fragen locker-lässig und gab uns einen doch sehr tiefen Einblick in die Welt von „Mister Spex", und dadurch auch in die Welt der Unternehmer und Unternehmensgründer. Björn schien sichtlich erfreut zu sein, dass uns Kürzel und Begriffe wie FK für Fremdkapital oder EK für Eigenkapital nicht nur bekannt waren, sondern da wir weitreichende Vorkenntnisse in BWL erwerben wir diese auch nachvollziehen und somit ein Gespräch erleichtern können, für beide Seiten.

Wir bekamen Hintergrundinformationen über das Unternehmen und wie die Idee dazu entstand, zu Björns Entwicklung und seinem beruflichem Weg.

Nach der Beendigung der Veranstaltung und „gerade-noch-so" eingehaltenem Themen- und Zeitplan nahm sich Björn zusammen mit seiner Kollegin Frau Tanja Deckstein aus dem PR-Bereich von „Mister Spex" noch die Zeit mit den Schülern in kurzen Einzelgesprächen zu reden und beantwortete ihnen ihre Fragen oder gab ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg.

Auch Frau Isolde Frey bot den Schülerinnen eine gelungene Vorstellung und ermöglichte diesen Einblicke in die Wirtschaftswelt, da sie als geschäftsführende Gesellschafterin von "moniteurs" an dem BER-Flughafen-Projekt beteiligt ist und auch nachweisbar Tipps zu Krisensituationen geben kann. Leider kann ich mich mit dem Diskussionsplenum mit Frau Frey nicht tiefgründiger befassen, aber auch hier möchte ich mich bei der Moderatorin Frau Lili Rothmann bedanken, die diese Aufgabe sogar im Alleingang gemeistert hat, während wir Männer zu zweit agiert haben. Aber gelungen war es trotzdem bei beiden Gruppen allemal.

Dem Beobachten der Reaktionen während und nach der Veranstaltung, sowie der Befragung meiner Mitschüler, kann ich hier abschließend festhalten: Es war eine gelungene Veranstaltung, welche viele Interessenten für die Unternehmensgründung und das Unternehmerwesen geschaffen hat, den Unwissenden Wissen gebracht hat, Spaß gemacht hat und toll organisiert war. Zur Organisation ist hier an dieser Stelle Herrn Ulzen zu danken, der das Ganze in Zusammenarbeit mit der Steinbeis Gruppe auf die Beine gestellt hat, und Seitens des OSZ Rechts der treibende und antreibende Faktor war, der diese Veranstaltung möglich gemacht hat. Ich spreche hiermit auch im Namen meiner Mitschüler ein großes Dankeschön an alle Organisatoren, Initiatoren und an Herrn Sykora, Entschuldigung, Björn, Frau Deckstein und Frau Frey aus. Der Dank der Schüler gilt insbesondere Herrn Ulzen, der als Leistungskurslehrer und Tutor uns diese Veranstaltung ermöglicht hat.