Chemie

Obwohl an der Hans-Litten-Schule der Schwerpunkt naturgemäß auf anderen Fächern liegt, müssen unsere Schülerinnen und Schüler auch in den Naturwissenschaften unterrichtet werden, damit sie ein allgemein gültiges Abitur erwerben können.

Seit einigen Jahren gilt in der Chemie in der 11. Klasse und im Grundkurs ein neuer Rahmenlehrplan, der "das praktische Leben" in den Mittelpunkt stellt. Was heißt das?

Wir analysieren verschiedene Limonaden und haben auch schon Bier gebraut. Wir beschäftigen uns mit Waschmitteln und weisen Nährstoffe und andere Substanzen  in Lebensmitteln nach.

Wir untersuchen Farbstoffe und färben Wolle. Wir erzeugen Kunststoffe und recyceln sie.

Wir stellen einfache Batterien her und weisen nach, dass die sog. "Auto-Batterie" keine  ist.

Wir machen uns über die Energieversorgung der Zukunft Gedanken und bauen ein Automodell, das mit einer Brennstoffzelle betrieben wird. Ist der "Kat" wirklich ein Katalysator?

Dabei machen wir uns klar, wie die Menschen vergangener Zeiten ihr Leben bewältigten und welche Rolle "die Chemie" dabei spielt, dass es uns heute oft besser geht.

Natürlich müssen wir auch in die Theorie einsteigen. Im Mittelpunkt des Unterrichts steht aber das Schülerexperiment.

Tag der offenen Tür

Am TdoT zeigen wir besondere Experimente. So kann man mit Rotkohlsaft eine erstaunliche Farbpalette herstellen. Auch kann man zeigen, dass Kohle entsteht, wenn man Karamelbonbons zu stark erhitzt. Infolge eines besonderen Tricks gelingt es uns, in Sekundenschnelle "Bier" zu erzeugen.

Am Ende des Schuljahres kann man festellen, dass sich unsere Thermostat-Öfen auch zum Pizzabacken eignen.