Mathematik an der Fachoberschule

Die zum Teil erheblichen Unterschiede in den Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler stellen ein Problem dar, sie bestimmen die Inhalte und das Unterrichtstempo zu Beginn des einjährigen Lehrganges. Nach einer Zeit der Angleichung von Kenntnissen und Fertigkeiten sollten alle Schülerinnen und Schüler ein angemessenes Leistungsniveau erreicht haben. Dann sollten sie in der Lage sein, sowohl den Anforderungen einer Fachhochschule zu genügen, als auch eine erfolgreiche Prüfungsvorbereitung zu absolvieren.
Am Ende des Lehrganges steht die schriftliche Abschlussprüfung, dabei werden die Aufgaben zentral von der Bildungsverwaltung gestellt.

Sie sollen lernen, Probleme aus der realen Welt in die Sprache der Mathematik zu übersetzen und sie mit deren Mitteln zu lösen. Dazu sind handwerkliche Kenntnisse und Fertigkeiten nötig. Eine Liste finden Sie unten, die Auffrischung möglicherweise vergessener Teile davon wird Ihnen den Start in den Lehrgang sicher erleichtern.

Erwünschte Eingangsvoraussetzungen:

  • Bruchrechnung:  die Grundrechenarten auf Brüche anwenden können,Terme sicher umformen können
  • Binomische Formeln: sicher damit umgehen können
  • Klammern: Klammerterme auch mit Doppelklammern richtig auflösen können
  • Potenzrechnung: die Gesetze kennen und anwenden können
  • Gleichungen: einfache lineare und quadratische Gleichungen lösen können
  • Gleichungssysteme: zwei Gleichungen mit zwei Variablen lösen können
  • Funktionen: einfache lineare und quadratische Funktionen untersuchen und zeichnen können

Kurz gesagt: wir setzen die nötigen Kenntnis zum Bestehen des MSA voraus.