Unterrichtsverlagerung in die Schwarzkopf-Stiftung

 

Wir, die Klasse A 613 der Hans-Litten-Schule, haben am 25.01.2017 an der Veranstaltung

 

„Wie viel Macht haben nationale Parlamente in der EU? - mit Thomas Oppermann“,

 

welche in der Schwarzkopf-Stiftung stattgefunden hat, teilgenommen. Die Veranstaltung sollte uns dem Thema EU näherbringen und diente der Vorbereitung auf das prüfungsrelevante Thema „An der Zukunft Europas teilhaben“.

 

Der referierende Politiker, der Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann (SPD), hatte einführend eine kurze Danksagung dafür ausgesprochen, dass er zu dieser Veranstaltung eingeladen wurde. Herr Oppermann hielt sich an einen Leitfaden, dem man leicht folgen konnte. Mit aktuellen Themen, wie Trumps ersten Regierungsmaßnahmen, dem Brexit und dem Treffen der Nationalisten im Oktober 2016 begann er seinen Vortrag. In diesem Zusammenhang ging er auf die Befürworter und Gegner der Europäischen Union ein. Sollte es laut Oppermann zu einer Renationalisierung der EU kommen, dann würde dieser Vorgang gravierende Folgen haben. Z. B. dahingehend, dass die Verarmung großer Teile der Bevölkerung zu befürchten wäre, weil die AfD eine Steuersenkung bzw. den Wegfall der Steuern haben möchte.

 

Er sprach weiterhin über die Eurokrise und die damit in Verbindung stehenden Grundsatzentscheidungen des Bundestages, so beispielsweise die Auflagen für Hilfsprogramme. Ein ständiges Thema war hierbei die Flüchtlingskrise, die bis heute noch anhält. Der SPD-Politiker meinte, dass hierüber im Bundestag nicht debattiert wurde, um z. B. die Ängste der Bevölkerung nicht zu schüren.

 

Herr Oppermann betonte, um die Eurozone zu stärken, müsste man die Wirtschaftsunion ausbauen, um die wirtschaftlichen sehr starken Unterschiede abzubauen. Es muss diesbezüglich ein Konsens aller EU-Länder geben, um die Binnengrenzen offen halten zu können.

 

Rede und Gegenrede soll nicht zu Hass und Gewalt führen. Das ist sinngemäß ein Satz, den Herr Oppermann zwischendurch erwähnte und der es in sich hat. Bevor wir (Deutschland) noch mehr Flüchtlinge aufnehmen, sollten wir über die Organisation besserer Strukturen sprechen, das beinhaltet auch die Eingliederung der politischen Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt.

 

Dem Vortrag folgte eine anregende Diskussion mit den anwesenden Schülern, die länger als geplant dauerte.

 

Mein Fazit ist, dass es eine gelungene Veranstaltung war.

 

Dank unseres Sozialkundelehrers konnten wir an dieser Veranstaltung der Schwarzkopf-Stiftung teilnehmen, weitere Besuche werden schon geplant.

 

 

 

Nino Maschke (A 613)