Kreisauer Gespräch im Max-Lieberman Haus

 

Am 4. September 2015 fand in Max-Lieberman Haus eine Veranstaltung der Freia von Moltke-Stiftung statt. Zusammen mit 12 weiteren SuS und einem Lehrer der Hans Litten Schule folgten wir der Einladung und nahmen als Gäste an dieser teil.

Ziel der Veranstaltung war es zu zeigen, dass es in aller Welt junge Menschen gibt, die mutig ihre Positionen/Meinungen vertreten. Es wurde aber auch deutlich, wie problematisch bzw. gefährlich Zivilcourage bzw. gelebte Meinungsfreiheit in anderen Ländern ist.

Ca. 110 SuS ( plus Lehrer), vier ausländische Gäste, Frau Maischberger als Moderatorin und die Gastgeber bildeten den personellen Rahmen im Max-Lieberman Haus direkt neben dem Brandenburger Tor.

Die vier jungen Gäste wurden zu Beginn von Frau Maischberger aufs Podium gebeten, stellten sich kurz persönlich vor und beschrieben ihre berufliche Entwicklung bzw. die Problematik ihrer gegenwärtigen Arbeit. Sie erzählten über die Zustände in Ihren Ländern, was da für Verhältnisse herrschen, wie Sie drüber denken, wie Sie selbst davon betroffen sind und was Sie dagegen unternommen haben bzw. unternehmen.

Nach einer relativ kurzen Podiumsdiskussion hatten die Schüler die Chance, den Gästen Fragen zustellen. Diese Möglichkeit nutzten die SuS (Schülerinnen und Schüler) und auch wir mit Fragen ausgiebig und trotz des Altersunterschiedes auf Augenhöhe.

Danach überbrachte ein Stiftungsmitglied die Grüße von Klaus von Dohnanyi und zog ein erstes Fazit der Veranstaltung. Tenor: Er ermutigte die Veranstaltungsteilnehmer, ebenso wie die eingeladenen Gäste, ihre Meinungen zu äußern und zu diesen zu stehen.

Nach dieser Schlussrede war man eingeladen, die Diskussion mit den Gästen aber auch untereinander (mit Brezeln und Getränken) fortzusetzen. Auch hatte man die Möglichkeit den Balkon (einmalige Perspektive auf das Brandenburger Tor) zu betreten. Von dieser Möglichkeit machten wir bei schönem Wetter regen Gebrauch (Selfies inbegriffen).

Mein Fazit: Der Tag war aufregend und spannend. Ich habe viel gelernt und einen Einblick darüber bekommen, welche Zustände in anderen Ländern herrschen, welche Gefahren Zivilcourage und Meinungsfreiheit mit sich bringen können und das es Personen gibt, die den Mut haben für Veränderungen in ihren Ländern zu kämpfen. Ich bewundere sie dafür,  dass sie trotz der Gefahren weitermachen und sich nicht unterkriegen lassen. Ich war erstaunt darüber, wie viele junge Menschen sich für diese Themen interessieren. Ich habe viel über diese Veranstaltung nachgedacht.

 

Leroy Stark