„Vergangenheit bereinigt? Reflexionen zur deutschen Geschichte“.

Auf Einladung der Schwarzkopf-Stiftung besuchten unsere Schülerinnen und Schüler aus dem Grundkurs Geschichte des Gymnasiums am 20. Mai 2015 eine Veranstaltung des NZZ-Podiums Berlin. In einer Gesprächsrunde, die von der Neuen Züricher Zeitung und der Hertie School of Governance ausrichtet wurde, diskutierten Politiker und Historiker über das Thema „Vergangenheit bereinigt? Reflexionen zur deutschen Geschichte“. Teilnehmer waren u.a. der ehemalige deutsche Außenminister Klaus Kinkel sowie die Historiker Sönke Neitzel und Jonathan Steinberg. Die Diskussion wurde von der Frage bestimmt, ob und wie sehr Deutschlands neue außenpolitische Rolle durch die Verbrechen der NS-Zeit belastet wird. Gegen Ende der Veranstaltung öffnete der Moderator das Podium für Fragen aus dem Publikum. Unter anderem meldete sich ein Schüler unserer Schule, ein türkischstämmiger Deutscher, zu Wort und fragte, was er denn mit der NS-Vergangenheit zu tun habe. Der Literaturwissenschaftler und Publizist Hans Ulrich Gumbrecht antwortete, dass es keinen Zwang gebe, sich damit auseinanderzusetzen. Doch wenn das Menschen täten, die aufgrund ihrer Herkunft einen anderen Blick darauf hätten, läge darin sowohl für sie selbst als auch für die Gesellschaft, in der sie lebten, eine Chance. Text von Koll. Burrichter und Joachim Riecker (NZZ) Hier geht es zum ausführlichen Bericht der NZZ über die Veranstaltung: www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/vergangenheit-die-nicht-vergeht-1.18546687