"Berlin hautnah" - Schüler schreiben Hauptstadt-Reportagen

Das Ziel des Schreibens ist es, andere sehen zu machen.
Joseph Conrad (1857-1924), britisch-polnischer Autor

In der Anschaulichkeit und Sinnlichkeit der Darstellung, also so zu schreiben, dass der Leser sich das Beschriebene plastisch vorstellen, dieses miterleben, ja mitfühlen kann, zeigt sich die Qualität literarischen Erzählens. Das sinnliche Schreiben zu schulen war auch das Ziel des mehrwöchigen Reportagen-Projektes „Berlin hautnah“ - Schüler schreiben Hauptstadt-Reportagen. Im Rahmen dieses Projektes haben die Schülerinnen und Schüler zu ausgewählten Themen, die im Zusammenhang mit der Großstadt Berlin stehen, als aufmerksame Beobachter vor Ort recherchiert, Personen interviewt und ihre Ergebnisse in einer kurzen Reportage aufbereitet. Dabei stand auch immer wieder das Überarbeiten von Texten und das Feilen an Formulierungen im Fokus. Die unterschiedlichen Ergebnisse des Reportagen-Projektes werden in diesem Heft dokumentiert.

Es wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre Marlene Hetschko,
Leiterin des Deutschkurses und die Schülerinnen und Schüler der E-41.

Unsere Deutschwand!

Am Anfang war die Idee… Die Leistungskurse Deutsch gestalten eine Deutschwand.

Zunächst galt es Ideen zu finden:

Wir haben in Gruppen verschiedene Ideen entwickelt, skizziert und diese präsentiert. Nach einer lebhaften Diskussion auf der Grundlage von zahlreichen guten Ideen, tauchte immer wieder der Zeitstrahl auf, der die Entwicklung der deutschen Literatur von ihren Anfängen bis heute darstellt. Deshalb entschieden wir uns dafür, diese Idee in die Tat umzusetzen. Weil es uns wichtig war, „alt“ und „neu“ zu kombinieren, beschlossen wir Kritiken aktueller Bücher zu formulieren. Nun ging es daran, für unsere Idee eine Wand zu finden. Während die Lehrerinnen sich ein kleines „Wändchen“ vorgestellt hatten, konnte es uns Schülern nicht groß genug sein. Einstimmig entscheiden wir uns für die größte Wand, die uns die Schule angeboten hatte.

 

Als erstes musste eine Schablone entwickelt werden:

 

Als nächstes schritten wir zur Tat: Während die einen die Grundierung erstellt haben,

haben andere ihre Bücherkritiken geschrieben

und wiederum andere sich intensiv beraten.

Unser „Graffititalent“ Henrik entwarf nur nicht nur den Schriftzug, sondern brachte diesen auch kunstvoll an die Wand.

In vielen weiteren Kunst- und Deutschstunden wurde dann das Werk Stück für Stück fertiggestellt.

 

Wir sind stolz auf das Ergebnis!

Die Deutsch Leistungskurse