Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung zum/zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten wird bundeseinheitlich durch folgende Ausbildungsverordnung geregelt:

ReNoPat-Ausbildungsverordnung über die Berufsausbildungen zum Rechtsanwaltsfachangestellten und zur Rechtsanwaltsfachangestellten, zum Notarfachangestellten und zur Notarfachangestellten, zum Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und zur  Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und zum Patentanwaltsfachangestellten und zur Patentanwaltsfachangestellten (ReNoPat) vom 29.08.2014 (BGBl. 2014 I Seite 1490).

Diese ersetzt die alte ReNoPat-Ausbildungsverordnung vom 23.11.1987


Neben den Fachkenntnissen sind im modernen Büroablauf Kenntnisse in der Daten- und der Textverarbeitung notwendig, um die Arbeit in der Kanzlei fachgerecht und rationell zu erledigen.

Im Wesentlichen nehmen sie folgende Aufgaben wahr:
 

  • Erledigung von allgemeinen büroorganisatorischen Arbeiten, z. B. Telefonate entgegennehmen, beantworten oder weiterleiten, Termine mit Mandanten vereinbaren, bei Gerichten nachfragen, Akten führen, den Posteingang und -ausgang bearbeiten,

  • Tätigkeiten im Bereich des Mahnwesens und des Zivilprozesses,

  • Bearbeitung von Zwangsvollstreckungsangelegenheiten,

  • Mitarbeit bei der Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung von anderen Verfahren, zum Beispiel familien- und erbrechtliche Angelegenheiten, arbeitsrechtliche und strafrechtliche Verfahren,

  • Erstellen von Vergütungsberechnungen,

  • Mitarbeit bei der Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung von Notariatsgeschäften, zum Beispiel im Handels- und Grundbuchrecht.

Die Berufsschule ergänzt die berufspraktische Ausbildung und vermittelt eine berufliche Grund- und Fachausbildung in Verbindung mit einer erweiterten Allgemeinbildung.

Unterrichtet wird in Lernfeldern. Anordnung und Inhalte der Lernfelder.

Die schulischen Rahmenlehrpläne finden Sie in der Rubrik "Unterrichtsfächer".

Im Laufe der Ausbildung laden wir regelmäßig Gerichtsvollzieher und Amtsanwälte in den Unterricht ein.